Gymnasium Mittweida
Logo

Städtisches Gymnasium Mittweida

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

Gymnasium Mittweida

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

Wie entsteht eigentlich Käse? Exkursion auf den „Rößler-Hof“

Zur Mittagszeit des 12. März 2014 machte sich der Bionik-Kurs zusammen mit Frau Liebing und Frau Kalkbrenner auf den Weg nach Burkhardtsdorf. Was dort liegt?
Der „Rößler-Hof“, auf dem wir uns, im Rahmen des Unterrichts, einmal anschauen wollten, wie man Käse von Hand macht. Nach etwa einer anderthalben Stunde erreichten wir auch schon unser Ziel und waren zunächst einmal skeptisch. Was war an der Käseproduktion auch schon so interessant?
Zunächst durften wir uns in den gemütlichen Wintergarten des Hofes setzten, der direkt an den Hofladen angeschlossen ist. Dort stand bereits ein großer Kupferkessel bereit, in dem 30 Liter Milch darauf warteten zu Käse zu werden. Gemeinsam mit einer jungen Frau, die das „Schaukäsen“ leitete, erhitzen wir nun die Milch auf genau 32°C und fügten dann jeweils ein Glas mit Milchsäurebakterien zum Säuern der Milch und Lab (ein Enzym) zum Gerinnen der Milch hinzu.
Dann musste die Milch erst einmal eine halbe Stunde ruhen, wodurch wir die Gelegenheit bekamen, an einer Führung über den Hof teilzunehmen. Wir gingen sowohl in den Kälber-Stall, als auch in den Stall der „großen“ Kühe, in dem wir auch zuschauten, wie die Kühe von einer automatischen Melkmaschine gemolken werden, was für viele eines der Highlights war.
Als wir in den Wintergarten zu unserem zukünftigen Käse zurückkehrten, hatte dieser inzwischen ein Pudding-ähnliche Konsistenz angenommen und musste nun mit der Käseharfe geschnitten werden, was einer unserer Jungs gern übernahm.
In der Zeit, in der sich dieses Bruch-Molke-Gemisch wieder erhitzen musste, durften wir einmal kosten, was der „Rößler-Hof“ in seinem Käsesortiment anbot. Der Bergkäse, wozu auch unser Käse im Kessel werden sollte, sowie der fein würzige Räucherkäse kamen bei allen gut an.
Nach weiteren Minuten des Rührens war es endlich soweit und die noch ziemlich körnige und flüssige Masse konnte in die eigentliche Käseform gegossen werden, um, mit einem Gewicht beschwert, ihre endgültige Form zu erhalten.
Wieder mussten wir warten. Doch bald war der Käse bereit: Er war nun fest geworden und wurde wieder aus seiner Form geholt. Einer aus unserem Kurs durfte ihn sprichwörtlich in den Händen halten, um ihn zu wenden, was das zweite Highlight bildete, da es doch einiges an Geschick verlangt.
Daraufhin war das „Schaukäsen“ zu Ende. Doch bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, kaufte sich so gut wie jeder noch etwas in dem Hofladen, in dem es Käse und Fleisch aus der eigenen Produktion gab. Die „scharfe Käthe“, ein feuriger Frischkäse, wurde eben so gern gekauft, wie der zuvor schon gekostete Räucherkäse. Ebenso erfreute sich das hausgemachte Eis Beliebtheit.
Sowohl Käse, als auch Eis hielten sich verständlicher Weise nicht lang, weil sie einfach zu lecker waren... Unseren selbstgemachten Käse dürfen wir in drei Monaten abholen, worauf sich der ganze Kurs und Frau Liebing, die ihn dankenswerter Weise holt, schon freut.

Marie Urban

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.