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Schaf lädt Handy -

und das in einer Grundschule

Alle, die heute mit dem Auto gekommen sind, wechseln ihren Platz ... alle, die schon einmal mit dem Flugzeug im Urlaub waren ... alle, die gestern ihr Handy geladen haben ...

So beginnt mit einem Stuhlkreis je eine Doppelstunde der besonderen Art für zwei vierte Klassen der Pestalozzi- Grundschule Mittweida. Besonders ist das Thema und besonders ist, dass vor den erwartungsvollen SchülerInnen nicht ihre Lehrerin, sondern Schülerinnen und Schüler der AG "Bio/Umwelt" stehen. Sie kommen vom Gymnasium Mittweida aus den Klassenstufen 5 bis 12 und haben Anteil daran, dass ihre Schule nach zweijähriger Bewerbungszeit den Titel „Klimaschule Sachsen“ erhielt.

Es folgten Überlegungen, wie der Gedanke „Klimaschule“ an weitere Schulen getragen werden kann. In mehrwöchiger Arbeit „verpackten“ die SchülerInnen das Anliegen in kindgerechte kleine Experimente, selbst entwickelte Spiele und viel Anschauungsmaterial rund um das Thema Energie: Woher kommt eigentlich Energie, welche Quellen gibt es, welche sind wann endlich, welche erneuerbar? Warum ist der Treibhauseffekt wichtig, zu viel CO2 aber ein Problem und wie kann man es verringern?

Heimische Energiepflanzen wurden vorgestellt mit ihren Vor- und Nachteilen. Schließlich wurde der Fokus auf Biomasse gelenkt, die schon im heimischen Abfallbehälter anfällt, erst recht überall, wo Tierhaltung geschieht.

Am Beispiel des Schafes wird geklärt, dass bei der Verdauung mit Hilfe von spezielle Bakterien Methan entsteht, ein gut brennbares Gas. Anhand von Abbildungen wird schnell klar, dass eine Biogasanlage den „Abfall“ Biomasse genauso verwerten kann, wie das Schaf, das Gas aber genutzt wird, um Räume zu heizen und Strom zu gewinnen. So kann eben ein Schaf sprichwörtlich ein Handy laden.

Große Hilfe stellte das Material der VDR Stiftung für erneuerbare Energien dar. Mehrere dieser Module waren Teil der Preisverleihung „Klimaschule Sachsen“. Diese eignen sich sehr, um damit weiter zu arbeiten, sei es in Grundschulen oder in Projektwochen.

Nicht zuletzt ein großes Lob an die mutigen AG-SchülerInnen, die ihre Ideen überzeugend und mit Freude umgesetzt haben.

Fazit: Schnelles Umsteigen auf erneuerbare Energien, sowie ein überlegter Lebensstil sind gut für's Klima. Denn - woher kommt die Energie für's Handy?

 

 

AG Bio/Umwelt

 

 

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